Diversity Management Remote - Die Veranstaltungsreihe

Online-Angebote des ZIM

In Zeiten von Kontakteinschränkungen und vorwiegend virtueller Kommunikation stehen wir vor Herausforderungen. Die zunehmende Digitalisierung bietet andere Wege der Kommunikation, produziert aber auch Ausschlüsse.

1. Online-Angebot: Kundenkontakt in Pandemiezeiten, 25. August 2020. Mehr Infos dazu hier

Neue Entartete Kunst

Projekt „Neues Leben in Bremen“ zum 4.Mal gefördert

Insgesamt über 65 interkulturelle Gesprächskreise mit geflüchteten Familien in Bremen hat das ZIM in den vergangenen 3 Jahren durchgeführt und kann diese wichtige Arbeit nun mit der Förderung der Senatorin für Kinder und Bildung weiterführen. In Teams aus interkulturellen TrainerInnen und BrückenbauerInnen aus den Regionen werden die Themen besprochen, die den neuen Bremerinnen und Bremern wichtig sind. In diesem Jahr sind dies z.B.

* Wie erziehen wir unsere Kinder in Deutschland? (Zielgruppe: Eltern einer Kita in der Vahr)

* Corona – was ist wichtig? (Zielgruppe: Übergangswohnheime in Bremen)

* Plötzlich alleinerziehend! (Zielgruppe: Frauen aus Westafrika)

Information :

Vera Kuenzer, vera.kuenzer@hs-bremen.de

Corona Kindertelefon

Student*innen der Hochschule Bremen unterstützen mit dem neuen Corona Kindertelefon geflüchtete Kinder in Bremen.

Jasmin kann schon wochenlang nicht in die Schule gehen, Muzun lebt mit ihren Eltern und sieben Geschwistern noch in zwei Zimmern eines Bremer Übergangswohnheimes und Tajuddin hat seit dem Lock-down kein Wort Deutsch gesprochen, obwohl er bald seinen Schulabschluss machen will.

Wochenlang keine Schule und im Wohnheim ohne Kontakt nach draußen mit der Familie auf kleinstem Raum leben – so sah bis vor Kurzem der Alltag für alle   Kinder aus, die z.B. aus Syrien oder Afghanistan nach Bremen gekommen sind und die Pandemie nun hier erleben.

Mit dem Corona Kindertelefon hat sich das geändert: koordiniert vom ZIM treffen sich nun ehrenamtliche Studentinnen der Hochschule regelmäßig zum Videochat oder persönlich mit Jasmin, Muzun und Tajuddin und das macht beiden Seiten viel Spaß. Mal sind es Hausaufgaben, mal sind es Frühlingslieder und mal Lügengedichte – die Kinder genießen die wöchentlichen Stunden, die sie alleine für sich haben und bei denen sie viel von ihren großen „Freund*innen“ lernen können.

In der Zwischenzeit hat es mit den ersten Lockerungen auch schon persönliche Treffen gegeben und mit den Sommerferien vor der Tür macht das Treffen mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen wieder neu viel Sinn.

WER HAT LUST MITZUMACHEN?

Die Häufigkeit der Treffen bestimmt Ihr selbst in Absprache mit den Kindern, Beratung und Austausch mit anderen „großen Brüdern und Schwestern“ gibt’s bei Bedarf den ganzen Sommer.

Projektleitung:

Vera Kuenzer
Fakultät 1
Werderstraße 73
28199 Bremen
Raum B37

Tel.: +49 (0)421 – 5905-4412
E-Mail: vera.kuenzer@hs-bremen.de

ONLINE: Fortbildungen für interkulturell Lehrende der HSB und selbständige TrainerInnen

Wie aktiviert man Studierende und ermöglicht ein Lernen mit allen Sinnen – und das online?
Zu diesem Thema hat das ZIM im Juli und August 2020 jeweils zwei Online-Fortbildungen für interkulturell Lehrende und TrainerInnen angeboten, an denen rund 40 Interessierte teilnahmen.

Mit Dr. Eva Maria Bäcker konnte eine Referentin gewonnen werden, die mit viel fachlicher Erfahrung und ebenso viel Expertise im Fernstudium zahlreiche Idee, Tools und Methoden präsentierte und die Teilnehmenden damit für neue Lehrerfahrungen motivierte.

Information und ggf. Aufzeichnungen:

Vera Kuenzer, vera.kuenzer@hs-bremen.de

Diversity-Konferenz statt Diversity-Preisauslobung

Zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Projekte kämpfen derzeit um ihr Überleben. In diesem Jahr verzichten die Akteur*innen des Bremer Diversity Preises deshalb auf die übliche Ausschreibung. Stattdessen planen wir am 8. Februar 2021 die analoge bzw. hybride Konferenz: Diversity Management 4.0 - Veränderungschancen in der Krise: Lösungsansätze aus Praxis und Wissenschaft (Arbeitstitel). Die Konferenz will dazu anregen, über die Bedeutung von Diversity Management im Hinblick auf den Umgang mit neuen Formen des Arbeitens und über strukturelle Voraussetzungen für Chancengleichheit nachzudenken, Lösungen zu erarbeiten und zu diskutieren.

"Limited Communication without physical contact"

Einschränkungen von Kommunikation ohne physischen Kontakt oder mehr Raum für vielfältige Stimmen? - Katrin Nissel über die Chancen der digitalen Transformation hin zu inklusiveren und internationaleren Kongressen (Gastbeitrag bei GCB - in deutscher und englischer Fassung)

„Unter den Dingen, die von diesem sehr seltsamen Jahr in Erinnerung bleiben werden, ist auch das Wort ‚physisch‘. Gebraucht wird es derzeit, um etwas als besonders zu markieren, das noch vor kurzem selbstverständlich war“, so der Autor Tilman Spreckelsen zur Verschiebung bzw. teilweisen Virtualisierung der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2020 (FAZ, 8. Juli 2020, S. 11).

Internationale Konferenzen und Messen leben vom Ideenaustausch, von Wissenstransfer, von Perspektivenvielfalt, von der Möglichkeit, Einblicke in andere ‚Welten‘ zu erhalten, von unterschiedlichen Kommunikations- und Vortragsstilen, von Begegnungen.

Hätten wir uns vor einem halben Jahr ausmalen können, dass es eine Zeit geben wird, in der Wissenschaftler*innen, Verlagsmenschen, Künstler*innen, Veranstaltungsmacher*innen aus aller Welt nicht mehr einfach von einem Ort zum anderen reisen können, in der Konferenzen, Kongresse, Konzerte gar nicht oder aber rein virtuell, ohne physische Anwesenheit der Vortragenden und Teilnehmer*innen, ohne Präsenz eines Publikums, stattfinden würden?..........Den Rest des Beitrages gibt es hier.

#offengeht

5 Jahre nach dem Sommer der Flucht: ein Fazit, eine Erklärung und ein Appell

 

Für den automatischen Download des Dokuments auf das Bild klicken:

Zwei Aktionen am 8. Deutschen Diversity Tag

Aktivitäten des Zentrums für Interkulturelles Management & Diversity der Hochschule Bremen gemeinsam mit dem Mercedes-Benz Werk Bremen und der Trägergemeinschaft des Diversity Preises anstelle der Diversity Tafel

Leider konnten wir in diesem Jahr die Diversity Tafel bei der swb nicht realisieren. An Stelle der beliebten Tafel hat das Zentrum für Interkulturelles Management & Diversity der Hochschule Bremen gemeinsam mit dem Mercedes-Benz Werk Bremen und der Trägergemeinschaft des Diversity Preises folgende Aktivitäten am 8. Deutschen Diversity-Tag realisiert:

  • Einen virtuellen Austausch über „Herausforderungen und Chancen im Umgang mit Vielfalt in Corona-Zeiten“ mit ehemaligen Diversity Preisträger*innen, Vertreter*innen der Trägergemeinschaft und Jury, 360 ° Diversity Beauftragten sowie Berater*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft.
  • Film zum Thema „Unterschiedlich Alt Sein in Corona-Zeiten“, ein Gespräch zwischen der Soziologin Dr. Annelie Keil und dem Bremer Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte.

mehr dazu auf: https://diversity-preis-bremen.de/

Meine Ideen von Europa: Studierende aus Indien und Syrien erzählten von ihren Wahrnehmungen und Erfahrungen

Eine Veranstaltung des Zentrums für Interkulturelles Management & Diversity der Hochschule Bremen im Rahmen der Bremer Europawoche am 12. Mai 2020

Es ging um folgende Fragen und subjektive Eindrücke: Welche Vorstellung hatte ich von Europa vor meiner Ankunft? Mit welchen Werten habe ich Europa verbunden? Welche Bilder von Europa existieren in meinem Herkunftsland? Wie deckt sich das alles mit der realen Erfahrung? Europa stand in der Vorstellung der Input-Geber für die Einhaltung der Menschenrechte, für einen selbstverständlichen Zugang zu Bildung, für Bürokratie, für eine starke Ökonomie, für Wohlstand. Diese und andere Ideen hatten Studierende aus Indien und Syrien von Europa. Mit dem Publikum diskutierten sie, welche Vorstellungen sich mit dem wirklichen Erleben deckten und was sie, im Abgleich mit der Realität, überrascht hat. So wird das Bildungssystem als sehr eigenverantwortlich und selbstbestimmt wahrgenommen im Unterschied zu viel Anleitung und Frontalunterricht in den Heimatländern, statt dem erwarteten Ausgesetzt-Sein gegenüber rassistischen Haltungen wurde den 4 Vortragenden eher Solidarität entgegengebracht, statt umfassenden Wohlstand, beobachtet ein Student auch im Stadtbild Bremens doch eine starke Kluft zwischen Ärmeren und Reicheren.

10 Jahre Diversity Preis!

Die Preisträger des 10. Bremer Diversity Preises stehen fest: die Bremer Heimstiftung, die CE-CON Gmbh und das Projekt OpusEinhundert-OnStage. Die Diversity Persönlichkeit 2019 ist Virginie Kamché.

Der Bremer Diversity Preis richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, Global Player, Institutionen und Projekte, die durch ihre Aktivitäten und Maßnahmen zur Entwicklung Bremens und der Nordwest-Region beitragen, die Offenheit, Vielfalt und Chancengleichheit in der eigenen Organisationskultur schätzen,fördern und produktiv nutzen. Wir erhielten in diesem Jahr insgesamt 25 Bewerbungen aus Bremen und der gesamten Nordwestregion. Thematisiert wurden unter anderem die Unterstützung einer produktiven Zusammenarbeit von Jungen und Erfahrenen, die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Gestaltung kultureller Vielfalt, die Herstellung von Chancengleichheit, die Einbeziehung von Menschen mit besonderer Befähigung und Diversity.

Start des Diversity-Wettbewerbs 2020: am 8. Deutschen Diversity Tag, dem 26. Mai 2020

Für mehr Informationen: http://diversity-preis-bremen.de/bewerbung/

 

von links nach rechts: Daniela Klostermann, Dr. Patrycja Kniejska, Prasanna Oommen, Prof. Dr. Karin Luckey, Alexander Künzel

Ausstellung in der ZIM Galerie

Die Ausstellungen im Flur des ZIM befassen sich mit den unterschiedlichsten Themen die uns alle etwas angehen!

Diesmal beschäftigen sich die Bilder mit dem Thema Menschenrechte.

Für mehr Information: https://menschenrechte.proasyl.de/